Rumänien

Rumänien ist ein Land beeindruckend durch seine Naturschönheiten, reich an kulturellem Erbe und mit einer bewegten Geschichte, die ihre Spuren bis heute hinterlassen hat. Ebenso reich und bewegt sieht auch die Geschichte unserer Kongregation in Rumänien aus.

1930 –

1940

Zu Beginn der 30er Jahre wurden unsere Schwestern gebeten, den Rumäniendeutschen der Bukowina zur Seite zu stehen. Die Schwestern lebten in vier Kommunitäten in franziskanischer Einfachheit nach dem Evangelium und nach der Weisung unserer Gründerin Mutter M. Clara Pfänder.

Im 2. Weltkrieg, im Jahr 1940 wurden die Schwestern aus Rumänien vertrieben. Das erste Aufblühen der Gemeinschaft erstickte im Keim.

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1990/

1991

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Nach der politischen Wende 1990 wurden unsere Schwestern durch Medienberichte auf die vielfältige Not in Rumänien wieder aufmerksam. Mehrere Aufrufe zu missionarischem Einsatz bewirkten 1991 ihre Rückkehr, diesmal aber ins Banat. Sie halfen zuerst einer franziskanischen Ordensgemeinschaft, die sich nach 40 Jahren Untergrundexistenz für neues Leben öffnete. Gleichzeitig engagierten sich die Schwestern, in erzieherischen Tätigkeiten, im pastoralen Dienst und in der Kranken-, Alten- und Armenpflege.

1994

Nach einigen Jahren missionarischer Unterstützung baten völlig unerwartet junge Frauen um die Aufnahme in unsere Kongregation. 1994 wurde die erste Kommunität in Caransebeş eröffnet und mit der Ordensausbildung im Land begonnen. Die heutige Zusammensetzung der Kommunitäten aus rumänischen und deutschen Schwestern unterschiedlicher Altersstufen und von verschiedenen Landesteilen, bewirkt eine gegenseitige Bereicherung.

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2000/

2002

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Im Jahr 2000 kam es zur Gründung der ersten Filialkommunität in Temesvar als Studienhaus und mit der Aufgabe der Diözesanen Jugendpastoral und Hilfestellung in der Gefängnisseelsorge.

2002 legten die ersten rumänischen Schwestern ihre ewige Profess ab.

2003

2003 wurde die zweite Filialkommunität in Lipova gegründet.

 

Seit 2007 sind rumänische Schwestern mit in der Leitungsverantwortung. Miteinander wollen sie ein franziskanisches Zeichen der Einheit, der Offenheit und des Verstehens verschiedener Kulturen und Generationen sein, und gemeinsam in Liebe auf die sie umgebenden Nöte der Menschen antworten.

 

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