Frankreich

Der deutsch-französische Krieg 1870/71 war für Mutter M. Clara ein Anlass, Schwestern nach Metz-Sablon zu schicken, um dort Sanitätsdienste zu leisten. 

 Nach Kriegsende wünschte der Metzer Bischof, Mons. Dupont-des-Loges, die Schwestern in seiner Diözese behalten zu dürfen zur Betreuung deutscher Hausan-gestellten im Mädchenheim „St. Blandina“ in der Marcellenstraße, das er selbst gegründet hatte.

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 Unsere Gründerin stimmte dieser  Bitte zu. Bald wurde mit einer privaten deut-schen Volksschule begonnen, ebenso mit der Krankenpflege im Jesuiten-kolleg der Stadt Metz, aus dem die Jesuiten vertrieben worden waren.

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 Dieses war die Geburtsstunde des großen Hospi-tals „St. Blandina“, das über viele Jahre die Hauptwirkungsstätte für viele Schwestern wurde. Das Hospital erfuhr durch die Jahrzehnte hindurch verschiedene Erweiterungen und wurde zu Beginn des Jahres 2008 mit zwei anderen Metzer Hospitälern fusioniert mit dem Wunsch, dass durch die Errichtung eines neuen Privatkrankenhauses die ursprünglichen Inspirationen weiterhin zum Wohl der Kranken verwirklicht werden. 

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1918 konnte in Ban St Martin ein Grund-stück und ein Haus erworben werden, das fortan als Mutterhaus und Noviziat dienen sollte und zum Mittelpunkt der Schwestern in Frankreich wurde. 1921 wurden die in Frankreich lebenden Schwestern eine selbständige Provinz unter dem Patronat der hl. Blandina.

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Die Schwestern sind in Elsass-Lothringen bekannt als „Franziskanerinnen der hl. Blandina“.

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Die Schwestern übernahmen im Laufe der Zeit in verschiedenen Gegenden von Elsass-Lothringen auch andere Dienste, wie die Pflege von Kranken in der Am-bulanz und in Hospitälern, die Betreuung von Kindern, die Sorge für weibliche Jugendliche, über viele Jahre Mission in einer Arbeiterstadt, von 1982 bis 1990 Mission in Togo/ Afrika.

sr. ignaz
 

 Aufgrund der veränderten Situation in der Provinz wurde 2004 die französische Provinz in den „Sector Portioncule de France“ mit einer einfacheren Leitungsstruktur umgewandelt.

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