Beteiligung-Februar 2020

Handzettel

 

6. Februar—Internationaler Tag der Nulltoleranz gegenüber weiblicher Genitalverstümmelung

      

FGM 2020

Der 6. Februar ist ein Tag zur Förderung der UN-Kampagne zur Sensibilisierung und Aufklärung über die Gefahren der weiblichen Genitalverstümmelung (FGM). Obwohl sie oft als traditionelle Praxis "der Vergangenheit" angesehen wird, schätzen die UN-Statistiken, dass heute über 200 Millionen Mädchen und Frauen mit den schrecklichen Auswirkungen dieser Praxis leben.   Am 6. Februar 2003 gab Stella Obasanjo, die damalige First Lady von Nigeria und Sprecherin der Kampagne gegen weibliche Genitalverstümmelung, während einer vom Inter-African Committee on Traditional Practices Affecting the Health of Women and Children (IAC) organisierten Konferenz die offizielle Erklärung zu "Null Toleranz gegenüber FGM" in Afrika ab. Die UN-Kommission für Menschenrechte hat diesen Tag als internationalen Tag der Aufklärung deklariert. Es ist allgemein anerkannt, dass weibliche Genitalverstümmelung zu ernsthaften Gesundheitsproblemen führen und auch schlimme psychische Folgen haben kann, die die Frauen für den Rest ihres Lebens schwer beeinträchtigen können. Genitalverstümmelung gilt als eine Form der Gewalt gegen Frauen, und in den meisten Ländern, die diese Form der Gewalt noch zulassen, beginnen sich Frauen zu wehren und gegen FGM zu protestieren. Die Sensibilisierung der Öffentlichkeit für diese Praxis und deren zerstörerische Auswirkungen sind erste Schritte zur weltweiten Eliminierung dieser Praktiken.

Großer Gott, wir danken dir für die wunderbaren Körper, mit denen du uns beschenkt hast. Als Teil der Schöpfung offenbaren unsere menschlichen Körper die Wunder deiner göttlichen Gegenwart. Diese "irdenen Gefäße" haben ihren Ursprung in demselben kosmischen Sternenstaub, der die Erde selbst geboren hat. Lehre uns, unsere Körper zu achten und uns selbst und einander mit Respekt, Ehre, Fürsorge und Zärtlichkeit zu begegnen, um eine Welt zu schaffen, die frei von jeder Form von Gewalt sein kann.

 

8. Februar— Internationaler Gebetstag zur Sensibilisierung gegen Menschenhandel

Traffiking 2 2020Der Päpstliche Rat für Gerechtigkeit und Frieden und die Internationale Vereinigung der Generaloberinnen (UISG) haben den 8. Februar zum jährlichen Gebetstag gegen den Menschenhandel ernannt. Der 8. Februar ist der Festtag der heiligen Josephine Bakhita, die als Kind entführt und im Sudan und in Italien in die Sklaverei verkauft wurde. Nachdem sie ihre Freiheit erlangt hatte, wurde Josephine Ordensschwester und widmete ihr Leben dem Dienst für die Armen und Leidenden und der Aufklärung über den Menschenhandel. Seit ihrer Heiligsprechung im Jahr 2ooo ist sie zu einem Symbol des weltweiten Kampfes gegen den Menschenhandel geworden. Heute schätzt das Internationale Arbeitsaufsichtsamt, dass über 25 Millionen Kinder, Frauen und Männer Opfer von Menschenhandel sind. Papst Franziskus hat erklärt: "Menschenhandel ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit." "Es ist eine Schande", dass Menschen als Objekte behandelt, betrogen, vergewaltigt, oft für verschiedene Zwecke verkauft und letztendlich getötet oder auf jeden Fall körperlich und geistig verletzt werden und am Ende gar einfach weggeworfen und verlassen werden", sagte er. (Quelle: Katholische Nachrichtendienste 12.12.2013) An diesem Tag sollten wir uns alle darüber informieren, wie wir mutmaßlichen Menschenhandel erkennen und melden können und für ein Ende dieser modernen Form der Sklaverei beten und arbeiten können.

O Gott segne alle, die als Opfer des Menschenhandels leiden. Mögen sie spüren, dass sie nicht vergessen sind, und mögen sie den Mut aufbringen, nach Wegen zu suchen, um dieser modernen Sklaverei zu entkommen. Schenke jedem von uns ein offenes Herz, damit wir den Menschenhandel erkennen und den zuständigen Behörden zur Untersuchung melden können. Lasst uns niemals so tun, als ob wir es nicht sehen. Hilf uns, zu handeln, um unsere Brüder und Schwestern zu freizubekommen. Wandle die Herzen derer, die vom Menschenhandel profitieren. Hilf uns, in Liebe, Respekt und Einfühlungsvermögen füreinander zu wachsen.

 

11. Februar—Welttag der Kranken

Day of sick 2020Der Welttag der Kranken wurde 1993 von Papst Johannes Paul II. eingeführt und am Festtag Unsrer lieben Frau von Lourdes gefeiert. An diesem Tag beten Katholiken in aller Welt für Menschen, die an Krankheiten oder Verletzungen leiden, damit sie geheilt, getröstet und versorgt werden. Außerdem beten wir an diesem Tag für alle, die sich um die Kranken und Verletzten kümmern, und danken für ihre großzügige und mitfühlende Fürsorge. Wir beten auch für die vielen, die aufgrund von Armut, Krieg, Angst, schlechter Ernährung oder Hoffnungslosigkeit keinen Zugang zu medizinischer Versorgung haben. Wir sind uns bewusst, wie wertvoll das Geschenk einer guten Gesundheit ist. Dankbar beten wir täglich für alle, die sich im Krankheitsfall um uns kümmern, und bieten unsere Liebe und Hilfe den Kranken und Notleidenden an.

Für die Ansprache von Papst Franziskus zum Welttag der Kranken 2020 gehen Sie zu:

www.vatican.va/content/francesco/en/messages/sick/documents/papa-francesco_20200103_giornata-malato.html

Gott der Heilung, der Hoffnung und der Vollkommenheit, wir danken dir für all die Wege, auf denen wir Heilung erfahren. Hilf uns, die Kranken zu besuchen und ihnen Mitgefühl, Hoffnung und Fürsorge zu schenken. Tröste die Leidenden, damit sie durch uns deine Liebe erfahren.

 

20. Februar—Welttag der sozialen Gerechtigkeit  

Justice 2 2020Soziale Gerechtigkeit ist das Grundprinzip, das ein friedliches, respektvolles und kooperatives Zusammenleben der Nationen ermöglicht. Das Thema für 2020 lautet: Wenn wir Frieden und Entwicklung wollen, müssen wir uns für soziale Gerechtigkeit einsetzen. Die Vereinten Nationen haben erkannt, dass soziale Gerechtigkeit das wichtigste Prinzip ist, um Frieden und nachhaltige Entwicklung zu ermöglichen. Keine Entwicklung ist ohne einen nachhaltigen Frieden möglich. Jeder dauerhafte Frieden muss auf dem Fundament der Gerechtigkeit aufgebaut werden. Bedrohungen und Krieg schüren Angst und Misstrauen und dienen nur dazu, Vergeltung und Gewalt zu verstärken. Wahre Gerechtigkeit kann nur durch Dialog und offenes Zuhören erreicht werden, die uns schließlich dazu bringen können, einander zu verstehen und zu respektieren.

 

Heiliger, segne uns, wenn wir einander mit Offenheit und Mitgefühl begegnen und so gemeinsam eine Welt der Gerechtigkeit und des Friedens schaffen. Führe uns auf neue Ebenen des Verständnisses, indem wir lernen, einander zuzuhören und unsere Erfahrungen auszutauschen.

 

23. Februar— Internationaler Protesttag gegen Mobbing

Bullying 2 2020Mobbing ist ein unerwünschtes, aggressives Verhalten, das ein reales oder vermeintliches Machtgefälle einschließt. Das Verhalten zeigt sich dauernd oder wiederholt sich mit der Zeit. Mobbing umfasst Handlungen wie Drohungen, das Verbreiten von Gerüchten, körperliche oder verbale Angriffe und den absichtlichen Ausschluss von Personen aus einer Gruppe. Am Internationalen Protesttages gegen Mobbing werden die Menschen gebeten, mit dem Tragen von rosa Hemden ihre Solidarität mit den Mobbingopfern zu demonstrieren. Diese Personen sind bereit betroffenen Personen Sicherheit und Schutz anzubieten. Gleichzeitig zeigt das rosa Hemd den Tätern, dass viele, viele Menschen bereit sind, den Opfern Sicherheit zu gewähren und dass sie aktiv eingreifen werden, um Mobbing zu unterbinden.

Gott, wir bitten dich um Mut und Segen, wenn wir versuchen dem Mobbing zu begegnen und zu beenden. Hilf uns, nicht zu schweigen, wenn wir Zeugen von Mobbing werden, sondern in einer liebevollen und respektvollen Weise dafür zu einstehen, dass dem Mobbing ein Ende gesetzt wird. Wir bitten Dich, tröste diejenigen, die unter Mobbing leiden, damit sie nicht in Verzweiflung, Einsamkeit und Hoffnungslosigkeit versinken. Hilf uns, den Opfern von Mobbing die Hand zu reichen und sie zu unterstützen.

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