Kongregationsweite Beteiligung - Februar 2019

Solidaritätshandzettel

6. Februar—Internationaler Tag der Nulltoleranz bei weiblicher Genitalverstümmelung

      

International Day of Zero Tolerance to Female Genital MutilationDer 6. Februar ist ein Tag zur Förderung der Kampagne der Vereinten Nationen zur Sensibilisierung und Aufklärung der Menschen über die Gefahren der weiblichen Genitalverstümmelung (FGM). Diese Praxis findet sich vor allem in den Ländern des Nahen Ostens und Afrikas. Durch die weltweite Migration aufgrund von Klimawandel und Gewalt finden wir heute an vielen anderen Orten ein signifikantes Aufkommen von Genitalverstümmelung. Am 6. Februar 2003 gab Stella Obasanjo, die damalige First Lady Nigerias und Sprecherin der Kampagne gegen weibliche Genitalverstümmelung, die offizielle Erklärung über "Zero Tolerance to FGM" in Afrika während einer vom Inter-African Committee on Traditional Practices Affecting the Health of Women and Children (IAC) organisierten Konferenz ab. Die UN-Subkommission für Menschenrechte hat diesen Tag als internationalen Bewusstseinstag angenommen. Es wächst das Bewusstsein, dass Genitalverstümmelung zu schweren körperlichen und psychischen Verletzungen von Frauen und Mädchen führt, die dann ein Leben lang darunter leiden. Dieser Tag soll die Mythen, die mit dieser Praxis verbunden sind, aufarbeiten und zerstreuen.     Für weitere Informationen siehe:

https://www.who.int/reproductivehealth/publications/fgm/FGM_infographics/en/

Großer Gott, wir wissen, dass wir nach deinem Bild geschaffen sind. Unser Körper ist heilig und jeder Teil unseres Körpers muss geschätzt und gepflegt werden. Hilf uns, unseren Köper als Gefäß des Heiligen Geistes zu sehen und anzuerkennen. Mögen wir unermüdlich daran arbeiten alle Formen der Gewalt gegen Frauen und Mädchen zu beenden und die Mythen, die sich um die Genitalverstümmelung ranken, aufzuarbeiten und zu entmachten.

 

8. Februar—Internationaler Tag der Gebetes und des Bewusstseins gegen Menschenhandel

International Day of Prayer and Awareness against Human TraffickingDas Thema für das Jahr 2019 lautet: „Gemeinsam gegen Menschenhandel”. Millionen von Menschen leiden heute unter ihrem „Verkauf“ in die moderne Sklaverei. Menschenhandel, Zwangsprostitution und Zwangsarbeit ist in jedem Land zu finden. Die größten Opferzahlen sind nach wie vor unter den Frauen und Mädchen zu finden, aber auch Männer und Jungen werden mehr und mehr Opfer des Menschenhandels. Weltweit sind 300.000 Kinder davon betroffen und vielen Arbeitsbranchen sind auf unbezahlte oder unterbezahlte Zwangsarbeit angewiesen. Arme und Migranten sind am meisten gefährdet, das ihnen oft gut bezahlte Jobs angeboten werden, die sich dann als Menschenhandel und Zwangsarbeit entpuppen. Menschenhandel verstößt gegen jegliche Würde, Heiligkeit und die Grundrechte des Menschen. Durch Zwang, Betrug und Gewalt sind sie Arbeitsplätzen und Lebenssituationen ausgeliefert, denen sie nicht entkommen können. Der internationale Tag gegen Menschenhandel wird jedes Jahr am Festtag der Hl. Josephine Bakhita gefeiert. Sie wurde im Sudan als Kind entführt und nach Italien in die Sklaverei verkauft. Dort wurde sie nach Jahren in die Freiheit entlassen, schloss sich einer Ordensgemeinschaft an und widmetet ihr Leben der Armen und Leidenden.

Segne all jene, die als moderne Sklaven leiden und die von Menschenhändlern kontrolliert werden. Hilf ihnen, sich in der Hoffnung auf Hilfe zu melden. Öffne unsere Augen, Opfer des Menschenhandels zu erkennen, damit wir auf ihre Bedürfnisse reagieren und verdächtige Situationen melden können. Mögen wir Zwangsprostitution, Zwangsarbeit und alle anderen Formen von Zwangsverhalten als Verletzung der Menschenrechte, unmoralisch und sündhaft erkennen. Wandle die Herzen aller Menschen, die vom Menschenhandel profitieren, so dass die von Menschenhandel Betroffenen befreit werden und ein Leben unter Achtung ihrer Menschenwürde führen können.

 

11. Februar—Welttag der Kranken

World Day of the SickDer Welttag der Kranken wurde 1993 von Papst Johannes Paul II. ins Leben gerufen und wird am Festtag Unserer Lieben Frau von Lourdes gefeiert. An diesem Tag sollen wir für alle beten, die an Krankheiten oder Verletzungen leiden. Ebenso beten wir für die Menschen, die sich für die Linderung von Schmerzen und Leiden, die Behandlung von Krankheiten und die Wiederherstellung der Gesundheit einsetzen. Wir wollen uns für den Zugang zur universellen Gesundheitsversorgung einsetzen, damit alle, die an Verletzungen oder Krankheiten leiden, die Hilfe erhalten, die sie benötigen, um ein produktives und glückliches Leben zu führen. Es ist an der Zeit, das Wohlergehen zu fördern und Gott für alle Gesundheit zu danken.

Für die Ansprache von Papst Franziskus für den Welttag der Kranken 2019 gehen Sie zu:

https://w2.vatican.va/content/francesco/en/messages/sick/documents/papa-francesco_20181125_giornata-malato.html

Gott der Ganzheit, der Heilung und der mitfühlenden Fürsorge für uns alle, segne alle Menschen mit einer guten Gesundheit. Denen, die unter Schmerzen leiden, schenke Frieden und Trost. Lindere die Krankheiten und Leiden der unheilbar Kranken und segne sie, wenn sie das Leben auf Erden loslassen müssen und zu Dir ins ewige Leben hinübergehen. Lindere jede Angst und Unruhe und schenke allen Sterbenden die hoffnungsvolle Freude auf das kommende Leben bei dir.

 

20. Februar—Welttag der sozialen Gerechtigkeit

World Day of Social JusticeSoziale Gerechtigkeit ist das Grundprinzip, das ein friedliches, respektvolles und kooperatives Zusammenleben der Nationen ermöglicht. Dazu gehört eine faire Globalisierung, einschließlich fairer Handels- und Arbeitsbedingungen, um menschliche Ausbeutung zu vermeiden. Die katholische Soziallehre, wie sie in den Dokumenten des Zweiten Vatikanischen Konzils und in vielen der "Sozialenzykliken" wie Rerum Novarum, Quadragesimo Anno, Pacem in Terris, Populorum Progressio und zuletzt Laudato Si skizziert und zusammengefasst ist, behandelt sieben Bereiche der sozialen Gerechtigkeit: Leben und Würde der menschlichen Person - Aufruf an Familie, Gemeinschaft und Partizipation - Menschenrechte und Verantwortlichkeiten - Option für Arme und Verletzliche - Die Würde der Arbeit und die Rechte der Arbeiter - Solidarität - Sorge für die Schöpfung Gottes.

Indem wir die Werte des Evangeliums und das Leben Christi in den Dienst der Armen und Leidenden stellen, wollen wir für die Erde und die Armen sorgen und gleichzeitig die Strukturen verändern, die für die Zerstörung der Erde und das Leiden der Armen ursächlich sind. Dieser Tag ist dem gewidmet, was Papst Franziskus "integrale Ökologie" nennt. Das Leiden der Schöpfung und das Leiden der Armen sind eins. Wir können uns nicht um die Schöpfung kümmern, wenn wir uns nicht auch um die Armen kümmern. Der Friede wird auf Erden nicht eher herrschen, bis die Gerechtigkeit hergestellt ist. Wir bitten eindringlich, für Gerechtigkeit zu beten, sich dafür einzusetzen und zu entsprechend zu handeln.

Gott, wir bitten, dass der Friede auf der Grundlage der Gerechtigkeit in der ganzen Welt wachsen möge. Öffne unsere Herzen, damit wir uns mit Mitgefühl, Liebe und Solidarität für das Wohl der Schöpfung und für die Armen einsetzen. Hilf uns, im Bewusstsein für den Schrei der Armen und den Schrei der Schöpfung zu wachsen, so, dass wir bewegt mit Großzügigkeit auf ihre Nöte antworten. Segne uns, in der Suche nach Gerechtigkeit für alle!

 

23. Februar—International Tag gegen Mobbing

International Stand Up to Bullying DayMobbing ist unerwünschtes, aggressives Verhalten, das ein echtes oder wahrgenommenes Machtungleichgewicht beinhaltet. Das Verhalten wird im Laufe der Zeit wiederholt oder hat das Potenzial, sich zu wiederholen. Sowohl diejenigen, die gemobbt werden, als auch diejenigen, die andere belästigen, können ernsthafte und dauerhafte Probleme bekommen. Um als Mobbing anerkannt zu werden, muss das Verhalten aggressiv sein und Folgendes beinhalten:

  • Ein Ungleichgewicht der Macht: Diejenigen, die ihre Macht - wie körperliche Stärke, Zugang zu peinlichen Informationen oder Popularität - nutzen, um andere zu kontrollieren oder zu schädigen. Machtungleichgewichte können sich im Laufe der Zeit und in verschiedenen Situationen ändern, auch wenn sie dieselben Menschen betreffen.
  • Wiederholung: Mobbing-Verhalten kommt mehr als einmal vor oder hat das Potenzial, mehr als einmal angewendet zu werden.
  • Mobbing umfasst Handlungen wie Drohungen aussprechen, Gerüchte verbreiten, jemanden physisch oder verbal angreifen und jemanden absichtlich aus einer Gruppe ausschließen.

Am Internationalen Tag gegen Mobbing werden die Menschen aufgefordert, in Solidarität mit den Opfern von Mobbing rosa Hemden zu tragen. Das Tragen dieser rosa Hemden diente als konfliktfreies Signal für die Opfer von Mobbing, dass der Träger ihnen Hilfe und Unterstützung gewährt. Jetzt gilt es als Zeichen, dass wir nicht mehr schweigend zusehen werden, wenn Mobbing entdeckt wird. Dieser Tag findet zweimal jährlich statt, am letzten Freitag im Februar und am dritten Freitag im November.

Gott, wir bitten dich, schenke uns Mut, wenn wir uns dem Mobbing offen entgegenstellen. Hilf uns, uns zu weigern zu schweigen, wenn wir Zeuge von Mobbing werden und uns auf liebevolle und respektvolle Weise vorzugehen, um dem ein Ende zu setzen. Tröste die Menschen, die unter Mobbing leiden, damit sie nicht in Verzweiflung, Einsamkeit und Hoffnungslosigkeit versinken. Lasst uns mit Liebe, Respekt, Mitgefühl und Entschlossenheit alle unterstützen, die gemobbt werden, damit sie zu einem freien Leben zurückkehren können.

Kongregationsweite Beteiligung -Januar 2019

Solidaritätshandzettel

1.  Januar—Weltfriedenstag

World day of peace 2019Der Der Weltfriedenstag wurde 1967, inspiriert von der Enzyklika Pacem in Terris, von Papst Paul VI. eingeführt. Das diesjährige Thema lautet: „Eine gute Politik im Dienste des Friedens.“ In vielen Teilen der Welt ist dieser Tag zu einem interreligiösen Gebetstag für den Frieden geworden. Gewaltbesetzte Konflikte haben wesentlich zur weltweiten Flüchtlingskrise beigetragen und Millionen von Menschen in unvorstellbarem Leid zurückgelassen. Wir werden die Ziele der Vereinten Nationen für eine nachhaltige Entwicklung nicht eher erreichen, bis nicht der Weltfriede dauerhaft wiederhergestellt ist. Krieg und Gewalt machen es unmöglich, eine Landwirtschaft neu aufzubauen und weiter zu entwickeln, Maßnahmen zur Gesundheitsfürsorge und zur Prävention von Krankheiten zu ergreifen, die Bildung von Kindern zu sichern, Gesetze gegen Kinderarbeit und Menschenhandel durchzusetzen und die Rechtsgleichheit für Frauen sicherzustellen. An diesem Tag rufen wir alle Menschen in der Welt auf, sich gegen Krieg und gewalttätige Konflikte zu engagieren, damit internationale Differenzen beigelegt werden können. Uns ist bewusst, dass ein dauerhafter Friede nur durch eine gewaltfreie, aktive Friedensarbeit erreicht werden kann. Wir müssen unsere Regierungen auffordern, in einen offenen Dialog mit ihren Nachbarn und besonders den sogenannten "Feinden" einzutreten und so zu einem Frieden zu gelangen, der auf offenes Zuhören, Verständnis, Einfühlungsvermögen und dem Respekt für die Vielfalt menschlichen Lebens aufgebaut ist. Wir fordern unsere Regierungsverantwortlichen auf, in eine gewaltlose Friedensarbeit zu investieren! - Wenn nur ein Zehntel des Geldes, das derzeit für die Waffenherstellung und Kriegsmaschinerie aufgewendet wird, für die gewaltfreie Friedensarbeit ausgegeben würde, wäre der Erfolg gesichert.


Barmherziger Gott, öffne unsere Herzen, damit wir den Schrei der Armen und den Schrei all derer hören, die unter Gewalt und Krieg leiden. Hilf uns, von Waffenbesitz und Krieg zu aktiver Gewaltlosigkeit und Friedensstiftung hinüberzuwechseln. Wir beten gemeinsam mit den Menschen aus allen Nationen und allen Religionen, um Weisheit, Mut und Kreativität, die der weltweite Einsatz für die Sicherstellung des Friedens erfordert. Hilf uns, dass wir einander wirklich zuhören, und so ein besseres Verständnis und Mitgefühl für unsere Mitmenschen entwickeln können.

15. Januar—Geburtstag von Martin Luther King, Jr.

Martin Luther King 2019Der Martin-Luther-King-Tag ist in den Vereinigten Staaten ein staatlicher Feiertag, an dem der Leistungen Martin Luther Kings, Jr., dem Initiator des gewaltfreien Widerstandes in der Bürgerrechtsbewegung zur Beendigung der Rassentrennung und Ungerechtigkeit, besonders gedacht werden. Sein Leben hat Menschen, die sich auf der ganzen Welt nach Gerechtigkeit und Frieden sehnen inspiriert, diese Ziele durch den aktiven und gewaltlosen Widerstand mutig anzustreben. Obwohl sein Leben sehr oft bedroht war, schwankte er niemals im Einsatz für den friedlichen Widerstand gegen Ungerechtigkeit jeglicher Art. Er setzte sich unermüdlich für die Beendigung der Rassendiskriminierung in allen Bereichen des Lebens, einschließlich der Diskriminierung in Bezug auf eine freie Wahl von Wohnraum, Arbeitsplatz, Bildung, oder wo ein Mensch in den USA zu essen oder zu trinken wünscht, ein. Er kämpfte gegen den Krieg, denn er wusste, dass Kriege niemals einen dauerhaften Frieden schaffen können, und, dass die Armen am stärksten unter den kriegerischen Auseinandersetzungen leiden. Am 4. April 1968 wurde er während einer Demonstration von Müllarbeitern, die für bessere Arbeitsbedingungen und gerechtere Löhne eintraten, in Memphis Tennessee ermordet. Sein Engagement für den gewaltlosen Widerstand, für Frieden und Gerechtigkeit inspiriert weiterhin Millionen von Freiheitssuchende auf der ganzen Welt.

Gott, wir danken dir für das Geschenk des Lebens von Martin Luther King Jr. Er inspiriert unser Handeln und sein Leben gibt uns neue Hoffnung. Segne uns, in unserem Einsatz für eine gerechte und friedliche Welt. Wir unterstützen friedliche Solidaritätsaktionen gegen Diskriminierung und Ungerechtigkeit. Öffne unsere Augen, damit wir sehen. Öffne unsere Ohren, damit wir hören. Öffne unsere Herzen, damit wir uns mit Großmut für unsere Mitmenschen einsetzen und mit ihnen an einer gerechten Gesellschaft bauen.

27. Januar—Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust

Holocaust 2019Dieser Tag wird als Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust bezeichnet und wird an diesem Datum begangen, weil am 27. Januar 1945 sowjetische Truppen das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau in Polen befreit haben. Der Tag erinnert an den Völkermord, der vom NS-Regime und seinen Kollaborateuren an schätzungsweise 6 Millionen Juden, 5 Millionen Slawen, 3 Millionen Polen, 200.000 Roma, 250.000 geistig und körperlich Behinderte sowie 9.000 homosexuellen Männer begangen wurde. An diesem Tag soll uns bewusstwerden, wie aus Bigotterie, Rassismus und Vorurteile, Hass entstanden ist. Leider sind diese zerstörerischen Mächte immer noch unter uns wirksam und müssen dringend erkannt, verurteilt und entkräftet werden. Schweigen ist angesichts solcher Einstellungen und Verhaltensweisen, die in Gewalt endet, keine Option. Da die letzten Überlebenden des Holocausts hoch betagt sind, werden ihre Geschichten in vielen Ländern in Holocaust-Museen aufgezeichnet und aufbewahrt, so dass sie niemals dem Vergessen anheimfallen. Lassen Sie uns an diesem Tag gemeinsam dafür Sorge tragen, dass solche Schrecken nie wieder passieren.

Gott, wir beten für alle Opfer von Völkermord, Hass, Bigotterie und Rassismus. Schenke uns Mitgefühl und Mut, damit wir uns offen gegen Rassismus und jedweder Form von Gewalt einsetzen, so dass ein solcher Schrecken nie wieder passieren kann. Hilf uns, einander mit Respekt, Würde und Ehrerbietung zu begegnen.

28. Januar—Weltlepratag

Leprosy Day 2019Der Welt-Lepra-Tag wird an dem Sonntag, der dem 30. Januar am nächsten ist, gefeiert. Er soll das Bewusstsein für Lepra, auch bekannt als Hansen-Krankheit, wecken. Dieses Datum ist der Todestag von Gandhi und wurde gewählt, weil Gandhi das Stigma und die Marginalisierung, die die Menschen im Laufe der Jahrhunderte durch diese Krankheit erlitten haben, gut verstanden hat. Er kämpfte unermüdlich darum, das mit dieser Krankheit verbundene Stigma, welches jahrhundertelang zum Leiden der Betroffenen beigetragen hat, zu beseitigen. In diesem Jahr wird der Welt-Lepra-Tag am 27. Januar gefeiert. Wir rufen alle Regierungen und Hilfsorganisationen auf, mehr Mittel zur Bekämpfung dieser Krankheit und des Stigmas, mit dem die Betroffenen immer noch konfrontiert sind, bereitzustellen. Es ist dringend notwendig, die Früherkennung in den Ländern, in denen jedes Jahr immer noch zahlreiche neue Fälle auftreten, zu fördern. Zudem sind weitere Aufklärungsmaßnahmen erforderlich, damit diese potenziell heilbare Krankheit behandelt werden kann, bevor die dauerhaften Entstellungen auftreten. Lepra wird in vielen Teilen der Welt immer noch sehr gefürchtet. Die Menschen, die an dieser Krankheit leiden, werden oft gemieden und ausgegrenzt. Mit einer frühen Behandlung ist eine Heilung jetzt möglich, und die Opfer können ein normales und gesundes Leben führen. Wenn sie aber unbehandelt bleibt, können jedoch schwerste Behinderungen und Entstellungen entstehen, die die Lebensqualität der Betroffenen stark beeinträchtigt.

Göttlicher Heiland, wir danken dir für all die Fortschritte, die die Medizin in den vergangenen Jahrzehnten in der Behandlung von Lepra entwickelt hat. Steh uns in unseren Bemühungen bei, mehr Ressourcen für die frühzeitige Diagnose, der Aufklärung über diese Krankheit und der Behandlung zur Verfügung zu stellen. Wir bitten, dass alle an Lepra Leidenden die notwendige Unterstützung und den Zugang zu einer effektiven Behandlung erhalten, die ihnen ein normales und gesundes Leben ermöglicht.

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