In diesem Jahr soll die Fastenzeit für uns eine ganz besonders intensive Zeit werden. Ganz herzlich laden wir alle zur Reflektion und zum Austausch zu dem Thema ein:

“Tut dies zu meinem Gedächtnis.”

Als Symbol wählten wir das Labyrinth der Kathedrale von Chartres in Frankreich. Das Labyrinth ist ein uraltes Symbol, welches auf der ganzen Welt als Metapher für den Lebensweg verwendet wird. Es bietet die Möglichkeit, in der Meditation in uns hineinzugehen, dort wo das Rationale mit dem Intuitiven verschmilzt und das Geistige wiedergeboren wird. So können wir das Heilige im Alltag entdecken. Möge dieses Symbol Sie in Ihren Meditationen leiten.

 

 GASTFREUNDSCHAFT

Worte aus der Hl. Schrift:

Chatre1Der Herr erschien Abraham bei den Eichen von Mamre. Abraham saß zur Zeit der Mittagshitze am Zelteingang. Er blickte auf und sah vor sich drei Männer stehen. Als er sie sah, lief er ihnen vom Zelteingang aus entgegen, warf sich zur Erde nieder und sagte: Mein Herr, wenn ich dein Wohlwollen gefunden habe, geh doch an deinem Knecht nicht vorbei! Man wird etwas Wasser holen; dann könnt ihr euch die Füße waschen und euch unter dem Baum ausruhen. Ich will einen Bissen Brot holen und ihr könnt dann nach einer kleinen Stärkung weitergehen; denn deshalb seid ihr doch bei eurem Knecht vorbeigekommen. Sie erwiderten: Tu, wie du gesagt hast. Da lief Abraham eiligst ins Zelt zu Sara und rief: Schnell drei Sea feines Mehl! Rühr es an und backe Brotfladen! Er lief weiter zum Vieh, nahm ein zartes, prächtiges Kalb und übergab es dem Jungknecht, der es schnell zubereitete. Dann nahm Abraham Butter, Milch und das Kalb, das er hatte zubereiten lassen, und setzte es ihnen vor. Er wartete ihnen unter dem Baum auf, während sie aßen. Sie fragten ihn: Wo ist deine Frau Sara? Dort im Zelt, sagte er. Da sprach der Herr: In einem Jahr komme ich wieder zu dir, dann wird deine Frau Sara einen Sohn haben. Sara hörte am Zelteingang hinter seinem Rücken zu.                                Gen 18: 1-10

Weitere Texte zum Nachdenken:

“In der Gastfreundschaft geht es nicht um dein Haus, es geht um dein Herz” (Shauna Niequist)

Chartres Labyrinth

“Gastfreundschaft bedeutet in erster Linie die Schaffung von Freiräumen, in die der Fremde eintreten und zu einem Freund anstatt zu einem Feind werden kann. Gastfreundschaft soll nicht die Menschen verändern, sondern Raum bieten, in der Veränderung stattfinden kann. Es geht nicht darum, Männer und Frauen auf unsere Seite zu bringen, sondern Freiheit zu gewähren, die nicht durch Trennlinien gestört wird.”

Henri J.M. Nouwen

“Gastfreundschaft ist ein tiefer und kostbarer Wert des Evangeliums, der die Liebe nährt, und die größte Sicherheit gegen hasserfüllte Taten fördert.”   Papst Franziskus

Fragen zur Reflexion:

Wie übe ich Gastfreundschaft?

Was sind Zeichen einer gastfreundlichen Gemeinschaft?

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