Gedanken zum  Advent 2020
 
 
Kerze FensterDu hast uns Herr geheißen,
zu warten, bis du kommst;
wir wollen uns bereiten
für diesen großen Tag.
 
Du willst bei Nacht erscheinen
Im Dunkel wie ein Dieb:
So gib uns wache Herzen
                                                        Und halt den Schlaf uns fern.
 
                                                        Vermehr in uns die Liebe,
                                                        die sich den Menschen schenkt;
                                                        lass uns einander dienen
                                                        und eines Sinnes sein.
 
                                                        Wir ziehen dir entgegen
                                                        und freuen uns auf dich.
                                                        Du wirst die Welt vollenden,
                                                        Gott Vater, Sohn und Geist. Amen.  
                                                        (Stundengebet Abtei Kellenried)

 

Kerze rotNun ist Gott von der Peripherie in die Mitte aufgebrochen, nun hat er sich ins Zentrum unseres Lebens erhoben. Und deswegen ist es jetzt unser Teil, von ihm auszugehen, von ihm her anzusetzen. Denk nicht mehr von dir her, plane nicht mehr von dir her, baue Gott nicht mehr in diene Pläne ein, sondern fang an bei ihm, lebe von ihm her, lass ihm dein erstes Wort, bemiss an ihm dein Erwarten, Denken und tun! …Gott nicht mehr Horizont unseres Lebens, sondern Zentrum unseres Lebens, das bedeutet Abschied von uns selbst.

Neuer Anfang muss stattfinden, sonst fängt Christsein nicht an, sonst geht glaube nicht. Glauben heißt so leben, dass dieses Leben keinen Sinn hätte, wenn es Gott nicht gäbe, wenn Gott uns nicht den neuen Anfang schenkte.

Umkehren und dem Evangelium glauben heißt – dies ist nur eine andere Weise, dasselbe nochmals zu sagen: damit anfangen, dass Gott anfängt, das Anfangen Gottes mittun, seinem Wort, seiner Zusage, seinem Handeln den Vorrang einräumen und auf sein Wort und seinen Anfang hin das Leben neu leben.   (Klaus Hemmerle)

Adventlich leben

Schritte der Achtsamkeit wagen,
nicht gelebt werden,
meine Sehnsucht ernst nehmen,
mehr aus meiner Mitte heraus leben!

Adventlich leben

Mir und anderen Verwandlung zugestehen,
nicht außer mir sein,
meine Sehnsucht spüren,
mehr aus meiner göttlichen Quelle mich nähren.

Adventlich leben

Mir und meiner Situation gerecht werden,
mich mit Ungerechtigkeiten auf der Welt nicht abfinden,
meine Sehnsucht erleben,
aus meinem inneren Feuer heraus aktiv sein.

Adventlich leben

Schritte der Wachsamkeit wagen,
nicht nur reagieren,
meine Sehnsucht erfahren,
agieren aus meiner Tiefe heraus,
im Einklang mit mir selber sein,
dadurch versöhnend wirken weltweit.   (Pierre Stutz)
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